15. Februar 2018 | Lesezeit: 3 Minuten

Ist das schön – am Wochenende kommt die ganze Familie zusammen, es wird gegessen, geplaudert und gelacht. Während das im Sommer im Freien stundenlang so weiter gehen kann, ist an kalten Winterabenden etwas Kreativität gefragt. Wie wäre es mal wieder mit einem Spieleabend? Keine Sorge, das geht auch ganz ohne Brettspiel und lange Vorbereitung. Mit einem Mix aus Quiz und Aktivität wird Ihr nächstes Familientreffen zu einem unvergesslichen Erlebnis und der Abend geht dann fast schon zu schnell vorbei. Wir stellen Ihnen unsere Lieblingsspiele vor – an die Stifte, fertig, los!

Klassiker: Stadt, Land, Fluss – und Haltestelle?

Dieser Klassiker kommt einfach nicht in die Jahre! Erinnern Sie sich noch an die Spielregeln? Sie sind denkbar einfach! Zuerst werden Kategorien ausgesucht. Neben Stadt, Land und Fluss darf es ausgefallen werden: Wie wäre es mit Pizza-Zutat, Marke (denken Sie bei K wie KLINGEL an uns!), Spielzeug, Haltestelle der lokalen Buslinie oder Figuren aus der Lieblingsserie? Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Dann wählt ein Mitspieler den Anfangsbuchstaben aus und alle denken fleißig nach. Wer zuerst alle Kategorien ausgefüllt hat, ruft laut: „Stopp!“ 5 Punkte gibt es für jeden richtigen Begriff, und wer als Einziger eine Kategorie ausgefüllt hat, sahnt doppelt ab. Echtes Gehirntraining!

Spieleklassiker Stadt Land Fluss

Ratespaß für Groß und Klein: „Wer bin ich?“

Die Regeln sind schnell erklärt, das Raten ist hingegen ganz schön knifflig: Jeder Spieler klebt dem Sitznachbarn einen Zettel mit dem Namen eines Prominenten auf die Stirn, ohne dass dieser weiß, welcher Name auf dem Zettel steht. Dann versucht jeder Mitspieler, seinem Promi-Namen mit geschickten Ja-Nein-Fragen auf die Schliche zu kommen. „Bin ich ein Tennis-Ass?“ „Habe ich blonde Haare?“ Das ist ganz schön schwierig! Sobald man ein „Nein“ zu hören bekommt, ist der Nächste dran. Zur Abwechslung dürfen statt Promis auch Früchte, Städte oder Tiere geraten werden. Denn wer hat sich nicht schon einmal gefragt: „Bin ich ein Panda, Zebra oder Gürteltier?“ 😉

Scharade #1: Anspruchsvoller Ratespaß

Mit einer Scharade unterhalten sich Familien, Freunde und Fremde bei allen möglichen Anlässen schon seit Jahrzehnten und überall auf der Welt. Es geht ganz einfach: Es werden zwei Gruppen gebildet, die sich einen Buch- oder Filmtitel oder ein berühmtes Zitat aussuchen und dieses dann der anderen Gruppe gemeinsam vorspielen – und zwar ganz ohne Worte. Das ist leichter gesagt als getan, denken Sie an „Vom Winde verweht“ oder „Morgenstund hat Gold im Mund“. Da sind Team-Arbeit, Schauspielkunst und jede Menge Humor gefragt. Sorgen Sie am besten für ausreichend Getränke und Snacks – es wird ein langer Abend!

Spieleklassiker Wer bin ich Spieleabend

Scharade #2: Begriffe raten mal anders

In dieser etwas außergewöhnlichen Variante der klassischen Scharade werden Begriffe von allen Seiten beleuchtet und beschrieben. So geht’s: Zuerst werden Kategorien gesammelt. Beispiele: „Lieblingstiere“, „Dinge, die ich nicht mag“, „Traumberufe“, „Lieblingsessen“ – werden Sie kreativ! Alle Mitspieler beantworten die Kategorien anonym auf jeweils einem separaten Zettel. Alle Zettel wandern dann in einen Topf, es werden zwei Gruppen gebildet und los geht‘s!
Runde 1:
Es beginnt simpel: Ein Spieler erklärt seiner Gruppe möglichst viele Begriffe. Die Zeit wird dabei gestoppt, maximal sind zwei Minuten Ratezeit erlaubt. Die von der Gruppe erratenen Begriffe werden gezählt, dann ist die andere Gruppe an der Reihe. Auch hier werden die erratenen Begriffe gezählt, dann wandern alle Zettel zurück in den Topf.
Runde 2:
Wieder werden von jeder Gruppe die Begriffe aus dem Topf erklärt – dieses Mal in gewohntem Scharade-Stil mit Pantomime. Diese Runde ist etwas leichter, weil die meisten Begriffe schon bekannt sind. Wieder wird gezählt, notiert – und weiter geht es mit Runde 3.
Runde 3:
Das Prozedere ist inzwischen bekannt, aber dieses Mal darf der erklärende Mitspieler nur ein einziges Wort zur Beschreibung nutzen – also wird es trotz der mittlerweile bekannten Begriffe wieder etwas schwieriger!
Runde 4:
Sind Sie schon gespannt? Trommelwirbel… in der finalen Runde wird nur mit Geräuschen erklärt – Lacher garantiert!
Das Team, das am Ende des Abends die meisten erratenen Begriffe notiert hat, ist der Gewinner – und wird dem anderen Team die Revanche kaum abschlagen wollen! 🙂

Die Forschungslage ist eindeutig: Gemeinsames Spielen fördert Intelligenz, Konzentration und Gemeinschaftssinn! Wir hoffen, unsere Lieblingsspiele werden Ihnen und Ihrer Familie genauso viel Spaß machen wie uns!

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