29. März 2018 | Lesezeit: 3 Minuten

Liebe Leserinnen, wussten Sie schon, dass bei der Wahl eines neuen Oberteils nicht nur Sitz und Schnitt sowie Farbe und Muster zu einer tollen Figur beitragen können? Denn bei jedem Oberteil gibt es das gleiche kleine Detail, das oft wenig Beachtung findet, aber eine große Wirkung erzielen kann: Die Rede ist vom Ausschnitt beziehungsweise Kragen. Dieser spielt bei der Zusammenstellung Ihres Looks eine größere Rolle, als Sie vielleicht denken mögen. So kann ein schöner Ausschnitt nicht nur das i-Tüpfelchen eines Outfits sein, sondern auch die Optik und Wirkung des eigenen Körpers verändern und Ihren Wohlfühlfaktor steigern. Darum möchten wir Ihnen die wichtigsten Ausschnitt- und Kragen-Typen mit all ihren Vorzügen vorstellen.

Klassisch und alltagstauglich: Rundhals- und V-Ausschnitt


Wir starten mit den Klassikern unter den Ausschnitten: dem Rundhals- und dem V-Ausschnitt. Beide sind alltagstauglich und einfach zu kombinieren, trotzdem gilt auch hier: Durch die richtige Wahl kann das Outfit in Einklang mit den eigenen Proportionen gebracht werden. Da runde Ausschnitte die Schulterlinie, den Hals und den Oberkörper betonen, sind sie eher für schmale Frauen geeignet. Wer also seine Oberweite gezielt in Szene setzen möchte, liegt mit Rundhals-Ausschnitten goldrichtig!


V-Ausschnitte lassen die Taille und die Schulterpartie hingegen schmaler erscheinen und umspielen größere Oberweiten. Denn obwohl weniger Haut zu sehen ist, wird der Busen bei einem V-Ausschnitt weniger betont als bei einem Rundhals. Der Grund: Der Blick des Gegenübers wird nach oben gelenkt, da der Oberkörper durch die V-Form des Ausschnitts optisch gestreckt wird. Der Fokus liegt somit auf der vertikalen Linie, bei einem Oberteil mit Rundhals hingegen auf der horizontalen.

Extravagant und glamourös: U-Boot- und Karree-Ausschnitt


Bei Abendveranstaltungen oder Terminen mit schickerem Dresscode darf es gerne ein bisschen ausgefallener sein. Hier empfehlen wir den Karree-Ausschnitt. Der Name kommt aus dem Französischen und leitet sich von „carré“ ab, zu Deutsch „Quadrat“. Die eckige Grundform des Ausschnitts lenkt den Blick auf Dekolleté und Gesicht – perfekt für all diejenigen, die mit ihrem zauberhaften Lächeln und ihren funkelnden Augen überzeugen möchten. 🙂


Der U-Boot-Ausschnitt hingegen zieht den Körper optisch in die Breite. Er ist demnach für Frauen zu empfehlen, die eher zierlich und schmal gebaut sind. Doch auch kurvige Figur-Typen sollten nicht vor dem U-Boot-Ausschnitt zurückschrecken. Er ist perfekt geeignet für breitere Hüften und Oberschenkel, denn er schafft durch die Streckung von Schulter zu Schulter einen Gegenpol. Dadurch wird die Sanduhr-Silhouette betont und die Schlüsselbeine werden in Szene gesetzt.

Niedlich und verspielt: der Bubi-Kragen

Zum Abschluss stellen wir Ihnen einen Kragen vor, der in diesem Jahr – mal wieder – sein Comeback feiert: Es handelt sich um den Bubi-Kragen, auch Peter-Pan-Kragen genannt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde dieser vor allem von kleinen Jungen getragen. Später wurde der Bubi-Kragen dann in die Welt der Damenmode eingeführt und taucht alle paar Jahre auf den Laufstegen und in Trendmagazinen auf. Uns wundert das nicht, ist er doch eine tolle Abwechslung zum klassischen Kentkragen. Die abgerundeten Kragen-Ecken wirken verspielt und jugendlich, sehen aber nicht kindlich aus. Ein schlichtes Oberteil mit Bubi-Kragen kann deshalb sehr ausgefallen und interessant wirken. Der Kragen fungiert außerdem wie ein Schmuckstück, fügt sich allerdings angenehmer ins Gesamtbild ein, da er einen fließenden Übergang vom Hals zum Oberteil schafft. Ähnlich dem Rundhals-Ausschnitt betont der Bubi-Kragen vor allem den Oberkörper, weshalb er insbesondere zierlichen Frauen hervorragend steht.

Wir hoffen, unser Ratgeber hat ein wenig Licht in die weite Welt der Kragen- und Ausschnittformen gebracht. Wichtiger als alle Tipps und Tricks ist dennoch die goldene Regel: Tragen Sie, was Sie glücklich macht und worin Sie sich am wohlsten fühlen. Haben Sie einen Favoriten der vorgestellten Kragen und Ausschnitte? Oder ist es gar ein ganz anderer? Verraten Sie es uns in den Kommentaren!

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